Cockpit: Qualität sichern mit System

Gemeinsam mit den Dortmunder Ruhr Nachrichten haben wir „Cockpit“ entwickelt: Ein Instrument, um auf wissenschaftlicher Basis redaktionelle Qualität zu messen und zu sichern.
Cockpit liefert vergleichbare und verlässliche Messwerte, die die Qualität der aktuellen Ausgabe angeben. Erfahrungen bei einem Dutzend Regionalzeitungen in ganz Deutschland zeigen: Cockpit hilft, Qualität zu steigern.

Jeden Tag werden vier Zeitungsseiten der aktuellen Ausgabe untersucht. Bei längeren Texten werden mehr als 40 Qualitätskriterien überprüft, bei einem Bild zehn. Außerdem werden das Layout und der Blattmix überprüft. Die Werte für einzelne Seiten und die komplette Ausgabe landen noch am gleichen Tag in den Redaktionen, grafisch übersetzt in eine Tacho-Darstellung.

Mit Cockpit untersuchen wir nicht nur Print-Produkte, sondern auch Online-Ausgaben. Dabei berücksichtigen wir die Besonderheiten elektronischer Ausgaben und Webseiten – und codieren beispielsweise auch Teaser, Verlinkungen und Online-Layout.

Redaktionen, die eine Zeit lang mit Cockpit arbeiten, können

  • verfolgen, wie sich die Qualität der eigenen Ausgabe entwickelt,
  • einzelne Seiten oder Lokalausgaben miteinander vergleichen oder
  • die Qualität des eigenen Blattes mit der Konkurrenz vergleichen.

 

Lesen Sie mehr über Cockpit

 

Haben Sie andere Fragen? Mit Befragungen, Gruppendiskussionen, Interviews und weiteren Methoden finden wir Antworten – zum Beispiel darauf, wie die Zeitung verschiedene Zielgruppen besser bedienen und binden kann.

Forschung

Forschen, evaluieren, beraten: Unsere Ergebnisse liefern Argumente und Entscheidungsgrundlagen.

Wir forschen seit mehr als zwei Jahrzehnten für Medienhäuser, Landesmedienanstalten und Unternehmen in ganz Deutschland. Unsere Datenbanken mit den bisherigen Forschungsergebnissen ermöglichen uns den entscheidenden Vergleich mit anderen Medien. Und durch unsere Erfahrung in Journalismus und Wissenschaft sowie mit aktuellen Forschungs-Erkenntnissen ordnen wir die Daten praxisgerecht ein.

Wir nutzen eine große Bandbreite quantitativer und qualitativer Methoden: Wir befragen schriftlich, online und am Telefon, erstellen Inhaltsanalysen, führen Gruppendiskussionen und Interviews.

Wir unterstützen Medienhäuser in Veränderungsprozessen – bei Strategie-Entscheidungen, Relaunches oder auch bei der Frage, wie die redaktionelle Qualität gehalten und gesteigert werden kann. Wir helfen Ihnen, die strategische Positionierung in Ihren Medien umzusetzen.

 

 Unsere Ergebnisse bereiten Entscheidungen vor

  • Wie richten wir die Zeitung noch stärker an den Wünschen der Leser*innen aus?
  • Wie steht es um die redaktionelle Qualität unserer Produkte?
  • Wie erkennen wir Leser*innen „auf dem Absprung“, wie können wir sie halten?
  • Welche redaktionellen Angebote und welche Arbeitsstrukturen haben Zukunft?
  • Welche Markt-Chancen haben neue Produkte?

 

Unsere Forschung hat drei grundlegende Bausteine:

 

 

Artikel zum Thema:

Qualitatsmanagement

Artikel zum Vortrag von Bernd Weber (mct) und Dr. Wolfram Kiwit (Ruhr Nachrichten) zum Thema Qualitätsmanagement bei der Redaktionskonferenz Lokaljournalismus 4.0

Über uns

Wer ist das mct Dortmund?

Wir sind Expert*innen für Kommunikation. Das Besondere: Wir bewegen uns an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Seit unserer Gründung 1993 durch Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund) und Diplom-Journalist Bernd Weber forschen wir für Medienunternehmen und beraten sie. Wir liefern ihnen maßgeschneiderte Konzepte und Projekte, damit Sie mit ihren Zielgruppen besser in Kontakt kommen.
Wir schreiben und gestalten multimediales Unterrichtsmaterial, verbessern Texte – oder schreiben sie gleich selbst.
In Seminaren und Workshops vermitteln wir, wie man erfolgreich und effizient kommuniziert – unsere Kunden sind Behörden, Organisationen und Unternehmen.

Fragen, mit denen wir uns zuletzt beschäftigt haben:

  • Was verstehen Zeitungsleser*innen unter Qualität – und deckt sich das mit den Vorstellungen von Journalismus und Wissenschaft? („Cockpit“-Forschung)
  • Wie kann man neue Leser*innen für die Zeitung gewinnen und an den Titel binden?
  • Wie bereichern Tablets Zeitungsprojekte in der Schule?
  • Wie macht man erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit mit Facebook und Twitter? (Seminare)

Wir fühlen uns ausgezeichnet

Beim Comenius-EduMedia-Award 2019 hat „Programmieren mit der Maus“ eine der begehrten Comenius-Medaillen erhalten, die bedeutendste europäische Auszeichnung für Bildungsmedien. Wir haben das Programmier-Angebot für Kinder ab acht Jahren im Auftrag des WDR konzeptionell begleitet und dazu umfangreiches Unterrichtmaterial entwickelt.

Ebenso wurde unser „Schulticker“-Unterrichtsmaterial mit dem Comenius-Siegel ausgezeichnet. Das Angebot für Grund- und weiterführende Schulen haben wir für das Medienhaus Lensing entwickelt. Über 10.000 Schüler*innen aus Dortmund und Umgebung haben mitgemacht. Das Projekt hat das Siegel bereits zum sechsten Mal in Folge erhalten.

Das Pro­jekt  „Will­kom­men in Schleswig-Holstein“ zusammen mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag wurde 2016 vom Welt­ver­band der Zei­tun­gen mit dem World Young Rea­der Prize in der Kate­go­rie „Public Ser­vice“ aus­ge­zeich­net: „It’s abso­lu­tely bril­li­ant (…). We also like the resour­ces they crea­ted for teachers. A great model for else­where.“

digita 2014: Der digita ist eine Qua­li­täts­aus­zeich­nung für digi­tale Bil­dungs­me­dien. Im Jahr 2014 gab es gleich zwei digita-Auszeichnungen für Bil­dungs­me­dien, an denen wir betei­ligt waren. Den Son­der­preis erhielt die Aktion Schul­stunde“ der ARD-Themenwoche zum Thema Glück. „Bei­spiel­ge­bend für eine moderne Medi­en­bil­dung“ fand die Jury auch dok.mal, das Film­bil­dungs­an­ge­bot des WDR für die Sek 1.

Im Jahr 2013 haben wir den Sonderpreis der digita für die „Aktion Schul­stunde“ der ARD zum Thema Tod gewonnen. Aus der Begrün­dung der Jury: „Das Inter­net­an­ge­bot (…) erhält den digita-Sonderpreis, weil es auf die ver­mut­lich schwie­rigste Kin­der­frage eine päd­ago­gisch wie auch medi­en­di­dak­tisch über­zeu­gende Ant­wort fin­det: Was ist das eigent­lich: Tod?“

Der Welt­zei­tungs­ver­band Wan-Ifra hat „Zikita“, unser Kin­der­gar­ten­pro­jekt mit dem Schleswig-Holsteinischen Zei­tungs­ver­lag, im Jahr 2012 mit dem Young Rea­der Prize ausgezeichnet.